Das Wichtigste über mich in Kürze:


Ich bin im Jahr 1973 in Marsberg im Sauerland geboren, in Rietberg in Ostwestfalen aufgewachsen und zur Schule gegangen, und lebe jetzt in Niedersachsen in Springe am Deister. (Von diesem schönen Gebirgszug stammt auch der Name „Deisterpferd“)

Meine beruflichen Qualifikationen sind:

1995: Fachgehilfin in Steuer- und wirtschaftsberatenden Berufen (Der Ausbildungsberuf heißt heute „Steuerfachassistentin“ )

2000: Dipl. Agraringenieurin (Fachhochschulstudium in Soest/Westfalen)

2004: Berufsbegleitende Ausbildung zur BWV-geprüften Versicherungsfachfrau

Falls Sie jetzt die Pferde vermissen: lesen Sie unten weiter...

 

Und wenn Sie es genau wissen wollen, in ausführlicher Form:


Was ich nicht bin:


Ich trage keinen Dr.-Titel (sondern „nur“ einen Dipl.-Ing.) und entstamme keiner berühmten Reiter- oder Züchterfamilie (nichts für ungut für die „glücklich Betroffenen“!).

 

Ich vertreibe des Weiteren keine „bahnbrechende neue Erfindung“ und vertrete noch nicht mal eine neue Ideologie. Aber ich vermittle Ihnen wertvolles Wissen und nehme Ihnen einiges an Rechenarbeit ab.


Außerdem möchte ich Ihnen keine Futtermittel verkaufen und auch keine Versicherungen vermitteln. Dafür wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter der jeweiligen Firmen. Vielleicht haben Sie ja Glück und finden jemanden, der sie seriös berät und nicht nur Verkaufen möchte...


Im Rahmen von Vorträgen oder meiner Fütterungsvorschläge erläutere Ich Ihnen selbstverständlich die inhaltlichen Unterschiede der verschiedenen eingesetzten Futtermittel – und zwar für Ihren Favoriten oder auch für jede andere am Markt erhältliche Marke, wenn Sie möchten. Sie werden sehen: das teuerste ist nicht immer das Beste!


Was ich bin:


Mein Ausbildungsweg ist eher ungewöhnlich für eine Tätigkeit im Pferdebereich:

 

Zwar bin ich als Kind ganz klassisch vor dem Reiten mit dem Voltigieren angefangen und habe danach jedes Pferd geritten, das erreichbar war. Im Gelände, den Abzeichenprüfungen, auf Jagden und auf Turnieren. Erst im Reitverein und später privat. Dabei habe ich auch immer wieder in andere Reitweisen hereingeschnuppert, wie den Westernsport und das Gangpferdereiten.

Trotzdem war mir nur das Reiten, also „obendrauf“ nicht genug. Es ging mir auch um das ganze Pferd, was frisst es, wo lebt es und wie? Mir war schon früh klar, das zu der Verantwortung, die man als Reiter mit der Betreuung eines Pferdes zwangsläufig übernimmt, mehr gehört, als die Fortbildung im Reiten. Erst recht, wenn man ein eigenes Pferd halten oder sogar einen ganzen Betrieb mit Pferden führen möchte.

Wenn man sowohl fachlich, also pferdesportlich erfolgreich sein möchte, als auch wirtschaftlich bestehen will, dann braucht man ein so vielschichtiges Wissen, das dieses kaum mit einer einzigen Ausbildung zu erreichen ist.

So entschloss ich mich, zuerst eine kaufmännische Ausbildung zu absolvieren. Quasi den betriebswirtschaftlichen Grundstock zu legen für die folgenden Fachkenntnisse. 1995 absolvierte ich die Prüfung zur „Fachgehilfin in steuer- und wirtschaftsberatenden Berufen“, wie es damals noch umständlich hieß.

Daran schloss sich ein agrarwirtschaftliches Studium an, denn die Pferdezucht und – haltung sind untrennbar mit der Landwirtschaft verbunden. Die Fächer Anatomie, Physiologie, Tierernährung und Tierzüchtung der verschiedenen Tierarten sind im Studium genauso wichtig wie Pflanzenbau, Grünlandwirtschaft und einige weitere. Dazu kommen Fächer wie z.B. Statistik, Buchführung, Volkswirtschaftslehre und Marketing, bevor man sich schließlich gegen Ende des Studiums auf einen oder mehrere Schwerpunkte konzentriert. Meine Studienschwerpunkte waren der betriebswirtschaftliche Bereich und die Beratung – auch hier galt mein Interesse wieder vorrangig den Themen rund ums Pferd.

Darauf abgestimmt erstellte ich meine Diplomarbeit. Das Thema „Angebotsstrategien in der Pensionspferdehaltung im Landkreis Hannover“ war im Jahr 2000 eine der ersten Umfragen, bei der die Angebote zur Pferdehaltung (und zur Fütterungspraxis) sowie auch die Preisgestaltung der befragten Betriebe transparent gemacht wurden – natürlich in anonymisierter Form, immerhin herrschte schon damals ein gewisser Konkurrenzdruck unter den Pferdebetrieben. Daraus entwickelte ich eine Empfehlung zum Aufbau von Pferdebetrieben, abhängig von Preisgestaltung und Anzahl der Pferde.

Die professionelle Praxis in der Pferdezucht und –haltung lernte ich auf einem großen Vollblutgestüt im Münsterland kennen. Dort standen mit den Deckhengsten, der Nachzucht und den Stuten rund 60 Pferde, die von der Bedeckung über das Abfohlen bis zur Vermarktung auf Auktionen im In- und Ausland betreut und gemanagt werden mussten. Auch einige Vollblutaraber waren darunter. Für mich besonders interessant war der intensive Kontakt zu den englischen Vollblütern, kannte ich jedoch bis dato zwar viele Warmblut- und Ponyrassen vom Umgang her, aber eben noch keine XX – ler. (Seitdem bin ich ein Fan von hochblütigen Pferden aller Art...)

 

Nach Abschluss des Studiums war mein Ziel, Erfahrungen in verschiedenen vor- und nachgelagerten Bereichen rund ums Pferd zu sammeln.

Meine erste Tätigkeit war in der Einkaufsabteilung eines großen deutschen Versandhauses für Landwirtschaftsbedarf. Hier baute ich unter anderem das Reitsportsortiment neu auf. Eine der wichtigsten Erfahrungen war dabei der Einblick in die Verkaufs- und Umsatzstrategien großer Firmen – es ist mir heute noch sehr nützlich, denn ich weiß, welche Angaben wirklich wichtig sind.

Als angestellte Futtermittelberaterin bei einem norddeutschen Hersteller durfte ich dann direkt in die Fütterungsberatung vor Ort. Erstmals erlebte ich die Möglichkeiten, aber auch die Schwierigkeiten bei der Herstellung sinnvoller Pferdefuttermittel in der Praxis und befasste mich mit dem großen Markt der Ergänzungs- und Zusatzfuttermittel.

Besonders am Herzen lagen mir dabei die Pferdebesitzer, die oft regelrecht verwirrt wurden vom Angebot der vielen Hersteller. Die tägliche Beratung der Pferdebesitzer einerseits und die Gespräche mit den Futtermittelhändlern als Vertriebspartner andererseits zeigten aber auch deutlich das Dilemma aller angestellten Berater: Zwar möchte man bestmöglich beraten, aber letztendlich muss man natürlich die Produkte der Firma verkaufen, für die man tätig ist. Eine objektive und wirklich neutrale Beratung ist so fast unmöglich. Denn der Konkurrenzdruck in der Branche ist enorm.

(Und die Konsequenzen haben letzten Endes Sie als Pferdebesitzer zu tragen, genauer gesagt, Ihr Pferd.)

Zwischenzeitlich durch die Liebe nach Niedersachsen gezogen, war ich anschließend einige Jahre als landwirtschaftliche Fachberaterin für eine große deutsche Versicherung tätig und betreute wiederum vorwiegend Pferdehalter und auch Landwirte in allen Fragen rund um das Thema Versicherungen. Angefangen von der Tierhalter-Haftpflicht bis zur Lebensversicherung (Korrekt heißt es: Pferde-Lebendtier-Versicherung) für Pferde ging es wieder um Beratung. Da es sich um eine seriöse Gesellschaft handelte, absolvierte ich zeitgleich eine Ausbildung zur BWV - geprüften Versicherungsfachfrau, welche mir nach neuem EU-Recht bescheinigt, das ich Ihnen nicht das blaue vom Himmel erzähle, wie so manch ein „Berater“ anderswo.

Immerhin ist das Thema Pferde & Versicherungen ganz besonders heikel und manchmal kompliziert.


Nebenbei wuchs zu Hause unsere eigene kleine Pferdehaltung. Ursprünglich gestartet als Konzept nur für die eigenen drei Pferde, ist sie eingebunden in einen landwirtschaftlichen Ackerbaubetrieb in einer Region, in der Weideland knapp und daher teuer ist. Daher sind wir gezwungen, ein durchdachtes Weidemanagement zu betreiben, wenn wir unseren Pferden im Sommerhalbjahr möglichst viel Weidegang bieten wollen. Bestätigt werden wir in unserer Mühe damit immer dann, wenn Besucher begeistert feststellen, das sie noch nie zuvor so eine gepflegte Weide gesehen haben. Denn allzu oft sind die Pferdeweiden das Stiefkind der Ställe, weil niemand so genau weiß, was wann getan werden muss...oder was nicht.

Dann kam jedoch frühzeitig die Nachfrage nach Pensionsplätzen und damit auch der Einstieg in die Pensionspferdehaltung, ebenfalls in kleinem Rahmen. Aufgrund der stetigen Nachfrage müssen wir nun bereits über eine Erweiterung nachdenken und sogar eine Warteliste führen.

 

Der Schritt zum eigenen Beratungsbüro:

Schon während meiner vorangegangenen beruflichen Tätigkeiten wurde der große Beratungsbedarf vieler Pferdebesitzer deutlich. Und die Freude über unabhängige, seriöse Beratung, die nicht den Verkauf als Ziel hat, sondern sich wirklich an den Bedürfnissen des Pferdes orientiert, unvoreingenommen und mit der Möglichkeit von Alternativen. So erstellte ich in meiner Freizeit für Freunde und Bekannte immer wieder Rationsberechnungen für deren Pferde, beriet bei gesundheitlichen, fütterungsbedingten Problemen oder stellte den Zusammenhang von Haltungsweisen und Fütterung her.

Dieses macht mir immer noch sehr viel Freude, daher beschloss ich Ende 2007, mich genau mit diesem Thema selbstständig zu machen.


Und da bin ich nun:

Ich möchte allen Pferdebesitzern und –haltern die Möglichkeit geben, sich wirklich unabhängig, neutral, sachlich und verständlich über die Fütterung Ihres Pferdes zu informieren. Dieses Thema ist sehr komplex und umfassend. Doch leider ist neutrale Beratung heute immer noch Mangelware. Wenn es sie gibt, ist sie meist für den Normalverdiener nicht bezahlbar, denn die führenden Wissenschaftler auf diesem Gebiet, denen wir die vielen Erkenntnisse ja verdanken, sind für eine einzelne Beratung vor Ort in der Regel nicht zu haben. Genau hier möchte ich Ihnen helfen, indem ich Ihnen dieses Wissen in verständlicher Art und für Ihre persönliche Situation angewendet, weitergebe.

Ich berate Sie außerdem zu den vielfältigen Möglichkeiten der Haltungsverbesserung und zum Thema Weidemanagement. Ob im Pensionspferdebetrieb, als Züchter oder einfach nur für Ihre eigene Pferdehaltung – welche Pferderasse sie auch halten, es lässt sich eine Lösung finden.

Darüber hinaus berate ich Sie auf Wunsch auch zum Thema Pferde-Versicherungen und helfe Ihnen bei der Ausarbeitung einer Entwicklungs-Strategie für Ihren Betrieb. Auch bei Pensionspreisberechnungen oder Organisationsfragen stehe ich Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.


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